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Verein für interdisziplinäres Theater im städtischen Raum. Seit 2008.
Künstlerische Leitung und geschäftsführende Tätigkeit gemeinsam mit Franziska Koger.

urban cube – innenraum, aussenraum, theaterraum, lebensraum. ein künstler- kollektiv das international und interdisziplinär arbeitet – situationen schafft, die in das denken, fühlen, erleben, verstehen der betrachterInnen eingreifen und unaussprechbares, unerklärbares greifbar, spürbar und erlebbar machen. diese situationen werden mit unterschiedlichen mitteln kreiert. sie sind kompo- sitionen aus räumlichen, visuellen und lautlichen zeichen oder auch große texte der weltliteratur. wesentlich für die wirkung ist die beziehung zwischen dargestelltem und betrachterIn. wir gestalten diese beziehung indem räume geschaffen werden, die zuseherInnen in den prozess der abstraktion und der verdichtung einbeziehen. ein auch an die architektur angelehnter zugang zur theaterarbeit der den großstädtischen raum mit all seinem potential inhalt- lich wie formell in die arbeit integriert und diesen widerspiegelt.

teaser videos

Projekte – Auszug:

OUTSIDERS POSTER preview Jakub Kavin3.12. – 5.12.2015 OUTSIDERS
Spielort: Ankerbrotfabrik – Expedithalle

BILDER + VIDEOS findest du in unserer Dokumentation – FOLGE DIESEM LINK !

Konzept und Regie: Jakub Kavin
Musik: Roumen Dimitrov
Choreographie: Anna Knapp
Kamera und Schnitt: István Pajor

mit: Jakob Ausserwöger, Fábio Coutinho, Angela Csikos, Michael Ernst, Abdilahi Faarah Ahmed, Said Haibeh, Iveta Kocifajova, Sandra Kuritko, Johnny Mhanna, Benedict Nguyen, Sandra Pascal, Katarina Šćekić, Cornelia Scheuer, Sonja Sommer

OUTSIDERS – eine Theaterperformance

Ein U-Bahnwaggon voller Menschen, eingesperrt in einem Tunnel. Bühnenprofis und Lebenskünstler, Arme und Reiche, Flüchtlinge und Österreicher, Kranke und Gesunde, Heterosexuelle und Homosexuelle, Straftäter und Unbescholtene, Christen und Muslime, Schwarze und Weiße, Junge und Alte – gemeinsam auf engstem Raum.

Was passiert?

OUTSIDERS – ein Spiegelbild der Gesellschaft, die sich zunehmend radikalisiert. Viele Menschen fühlen sich an den Rand gedrängt. Ausgrenzung und Stigmatisierung werden zu immer relevan- teren Themen. urban cube schafft eine Projektionsfläche, die sich dieser Thematik widmet. Dabei werden in der täglichen Arbeit Grenzen erforscht. Tabus und Klischees werden auf den Prüfstein gestellt und nötigenfalls bedient und/oder zerstört .

OUTSIDERS –  ist eine Produktion von urban cube, in Kooperation mit UNHCR (UNO- Flüchtlings-hilfswerk) dem Verein NEUSTART (Bewährungshilfe) und dem Flüchtlingsprojekt UTE BOCK.

OUTSIDERS wird im Rahmen von Bock auf Kultur gespielt.

 

THE+CRACK-UP+vorderseite2012 THE CRACK-UP nach F. Scott Fitzgerald

Regie: fraufranz
Schauspiel: Jakub Kavin

„Of course all life is a process of breaking down….“
Zwischen polierter Gnadenlosigkeit und berühren- der Offenheit lässt Fitzgerald in diesem Essay eine tiefe Introspektion entstehen, die nicht brutal und erschütternd hervorbricht, sondern gerade deshalb eindringend und unabwendbar ist, weil sie nahezu mild klingt.Eine Anzahl dumpfer Rückschläge , die erst nachträglich in ihrem Wirken erfassbar wer- den.Ein Bruch, der sich prozessual ins Leben eingefressen hat.Ein Zustand.Die Inszenierung konzentriert sich auf die nuancenreiche Ausarbeitung und Darstellung dieses Zustandes – in dem es immer 3 Uhr nachts ist.
„in a real dark night of the soul it is always three o’clock in the morning, day after day“

 

2008 – 2011 Ecce Homo nach F. Nietzsche

Regie: fraufranz
Schauspiel: Jakub Kavin
Musik: Nebukazzneda /M.Baumgartner, A.Zemann

Das Stück kann hier – in leicht gekürzter Fassung –
gesehn werden: Ecce Homo Teil1 / Ecce Homo Teil2

jakub kavin Ecce Homo flyer

Die Überwindung des Pessimismus als Ausgangspunkt Nietzsches. Ecce Homo fordert: Gedankenexperiment, Irritation und – um eine mutige, alles bejahende Grundhaltung zu erlangen – vor Allem den ständigen Perspektivenwechsel.
Dieses Phänomen der höchsten Bejahung ist ein kompromissloses Jasagen – geboren aus der Fülle, der Überfülle – ein Jasagen, auch zum Leid, zur Schuld, zum Fremden, zum Fragwürdigen, zu Gegensatz, zu Vergehen, zum Vernichten, zur Selbstvernichtung – um aus dieser kontinuier- lich Kraft zu schöpfen.

Auch in der theatralischen Umsetzung steht das Wechselspiel der Perspektiven im Mittelpunkt. Der Darsteller und das Dargestellte als Ausgangspunkt, der sein Publikum einbezieht, einlädt, verführt, abstößt und ausschließt. Die von Baumgartner/ Zemann (aka Nebukazzneda) für das Stück komponierte Musik geht über eine begleitende Funktion weit hinaus und ist mit dem Schauspiel untrennbar, kommunikativ und interagierend verwoben.

Befähigt verschiedene Perspektiven einzunehmen, erfolgt ein Durchleben dieser, und hieraus resultiert das Vermögen, diese sogar umzustellen. Dies ist Bedingung für die schwerste Forde- rung des Textes: Die Umwertung aller Werte.

 

donquijote_kavinkoger2010 Don Quijote nach Miguel de Cervantes

Eine Koproduktion von urban cube
und dem Theater Brett.

mit Jakub Kavin in der Rolle des Don Quijote
und Heinrich Brucker in der Rolle des Don Quijote

Regie: fraufranz
Musik: Nebukazzneda / A.Zemann, M.Baumgartner
Unterstützung von Georg Freizeit, Antonia Valerie

Don Quijote, da sitzt er nun unser Held. Einige Aben- teuer hat er schon bestanden, viele liegen noch vor ihm. Alt, unbeweglich und von seinem sozialen Um- feld auf wohlwollendes Mitleid oder auf Ablehnung treffend, lässt er seiner Phantasie freien Lauf und diese erzählt von bestandenen und vor allem bevorstehenden Erlebnissen.